• Wenn Psychische Belastung zu hoch wird

Psychische Belastung

Psychische Stressoren am Arbeitsplatz erfassen und abbauen

Psychische Stressoren

Die Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Wenn die Psychische Belastung zu viel wirdEine Belastung am Arbeitsplatz umfasst alle äußeren Einflüssen (Stressoren), welche „belastend“ auf den Arbeitnehmer einwirken. Belastungen sind also Umstände, die auf Menschen wirken. Der Effekt einer Belastung auf einen einzelnen Menschen wird wiederum Beanspruchung genannt. Die gleiche Belastung bewirkt unterschiedliche Beanspruchungen (Stresseffekte) bei unterschiedlichen Menschen.

In früheren Zeiten standen körperliche Belastungen am Arbeitsplatz im Vordergrund. Harte körperliche Arbeit im Freien, schweres Heben und Tragen, ständiger Wechsel von Wärme und Kälte sowie Belastungen der Atemwege durch Staub und Gase waren z.B. wiederkehrende Stressoren in vielen Betrieben. Staatlich wurde hier zurecht entgegen gesteuert und es wurde das Arbeitsschutzgesetz (ASG) geschaffen, welches körperliche Belastungen reduzieren sollte, damit keine körperlichen Krankheiten entstehen.

Die Art der Belastungen am Arbeitsplatz hat sich in den letzten 10-15 Jahren massiv geändert. Der schleichende Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die wachsende Zahl von Bürojobs, der wachsende Konkurrenzdruck, Arbeitsverdichtung und steigender Zeitdruck bis hin zur Taktung sogar in sozialen Berufen sind die heutigen Belastungen am Arbeitsplatz. Und diese Belastungen führen weniger zu körperlichen Problemen, denn zu psychischen. Daher wurde das Arbeitsschutzgesetz vor wenigen Jahren novelliert, damit die schädlichen Einflüsse von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz mehr Beachtung finden.

Somit hat ein jeder Arbeitgeber gesetzlich die Pflicht, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu erkennen und zu reduzieren. Bloß wie?

Psychische Gefährdungsbeurteilung

Die psychische Belastung im Betrieb professionell senken

Einen Rahmen für die Beurteilung des psychischen Stresses am Arbeitsplatz bildet die „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“ – auch PGfB oder PGB abgekürzt. Seit Ende 2013 wurde in einer Gesetzesnovelle des Arbeitsschutzgesetzes (ASG) ein jeder Betrieb dazu verpflichtet, nachweislich die psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz zu erfassen und zu reduzieren.

Die Psychische GfB ist ein umfangreiches Verfahren, welches aufgrund von Mitarbeiterbefragungen und Veränderungsworkshops psychische Gefährdungen im Betrieb zu erfassen sucht und dafür Abhilfen ersinnt. Die Einführung der PGfB erordert am Anfang einen gewissen Einsatz, spielt sich dann jedoch von selbst ein und wird so selbstverständlich wie die das Tragen von Gehörsschutz oder Helmen.

Wir begleiten Sie gerne bei der Einführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in Ihrem Betrieb. Und wir begleiten Sie gern darüber hinaus, wenn sie aufgrund der Ergebnisse die Strukturen in Ihrem Betrieb in Richtung von mehr als Reibungslosigkeit, Effizienz und Wohlgefühl der Mitarbeiter verbessern wollen – sprich im Change Management.

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